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Hilfe für die Kinder und Opfer von Tschernobyl
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Reisebericht Ukraine 06.-11.12.09 v. Wolfgang Lindner

PostDateIcon Mittwoch, 16. Dezember 2009 um 19:19 Uhr | PostAuthorIcon Author: Wolfgang Lindner | PDF Drucken E-Mail

Wolgang Lindner und Gerd

Mein Name ist Wolfgang Mike John Lindner. Als langjähriger Familienfreund und Sohn eines engagierten Großspenders seines Vereines „Hilfe für die Kinder und Opfer von Tschernobyl“ war es für mich eine große Ehre und Freude an dem aktuellen Besuch von Gerhard Klöpper teilzunehmen. Schon am Flughafen wurden wir sehr herzlich von Lena empfangen. Sie arbeitet bei der Agentur „Max Prof“, die einen Talentwettbewerb ausgerichtet hat, bei dem Gerhard als ehrenamtliches Jurymitglied eingeladen war. Glücklicherweise sprach sie ausreichend Deutsch und wir wurden grob über den Ablauf der Reise informiert. Der nächste Halt war das Kinderheim, welches der Verein von Gerhard im Laufe der Jahre aufgebaut hat.

Die Damen die dort arbeiten waren alle versammelt und freuten sich sehr über unsere Ankunft. Da die Kinder sich aufgrund der Schweinegrippe über einen längeren Zeitraum vor unserer Ankunft in Quarantäne befanden, war es zeitlich leider nicht möglich sie schon am Ankunftstag zu sehen. Nach einer herzlichen Begrüßung folgte ein kleines Essen mit Kaffee und Tee. Kurz darauf mussten wir auch leider schon weiter, da die Organisatoren des Talentwettbewerbes bereits ein Wenig außerhalb von Kiew gespannt auf uns warteten. Nach einem kurzem Kennen lernen gab es ein gemeinsames Abendessen.

Die folgenden Tage sahen wir dann eine Menge Talente – teilweise sehr und teilweise gar nicht beeindruckend. Besonders talentiert waren viele noch sehr kleine Teilnehmer, die meisten darunter nicht einmal 10 Jahre alt. Am Donnerstag war dann das große Finale mit vielen Ukrainischen Prominenten und Radio sowie Fernsehen. Glücklicherweise schafften wir es am Abend zuvor noch die Kinder im Vereinshaus zu besuchen. Durch die Spenden die wir dieses Mal zur Verfügung hatten war es uns möglich jedem Kind eine Tüte mit Süßigkeiten und Spielzeug auszuhändigen. Als ich am Donnerstag nach dem Finale der Abendveranstaltung beiwohnte und sogar einheimische Mädchen kennen lernte fiel mir am Freitag der Rückflug schwerer als erwartet. Auch wenn ich auf vielen mittlerweile zum Alltag gehörenden Luxus verzichten musste war es eine Erfahrung, die ich gerne gemacht habe und nicht missen möchte. Wenn es mir beruflich möglich ist komme ich sehr gerne irgendwann wieder mit.


Wolfgang Lindner
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