CHAOS mit SYSTEM

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MAX Prof 2011 Tschernobylkinder Gerd Klöpper



 

25 Jahre gegen das Vergessen

Tagesschau vor 25 Jahren
 

Lieben Dank an MAX Prof


Lieber Vorstand und
Liebes Team von MAX Prof,

ich bedanke mich für Ihr Vertrauen und meine Ernennung zum Ehrenjurymitglied für das MAX Prof Festival in diesem Jahr. Es ist mir eine große Ehre teilzunehmen und ich drücke schon jetzt allen Kindern und Teilnehmern die Daumen für eine gelungene und unterhaltsame Veranstaltung. Am Samstag, den 30.04.2011 bin ich wieder in Kiew und stehe dann vorort persönlich zur Verfügung.

Die besten Grüße aus Hamburg,
Gerhard Klöpper
 

Spender für MAX Prof 2011 gesucht

vergrößernEinige Kinder aus dem Waisenhaus möchten so gern an diesem Talentwettbewerb teilnehmen und ich würde sie gern dorthin begleiten und betreuen. Da uns die finanziellen Mittel hierfür fehlen, möchte ich Euch bitten, den Kindern etwas zu Spenden, damit sie eine Teilnahmechance bekommen.

Bitte ruft mich unter Tel. : 040-63648837 oder Mobil: 0171-835 30 85 an, wenn ihr dieses Vorhaben unterstützen möchtet.

Ich danke euch, Euer Gerd.

P.S. Ich bin übrigens als Ehren-Jury-Mitglied eingeladen worden (Siehe Brief).

 

Hier bin ich bei MAX Prof 2009

Ein fantastischer Talentwettbewerb mit großen Potentialen.

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Impressionen im Film aus Kiew, April 2011

 

Mit Dankesschreiben zurück aus Kiew

Hallo Ihr lieben Leser(innen).

Bitte für Vergrößerung klickenIch bin wieder im Lande und freue mich Euch mitteilen zu können, dass die Reise für die Kinder und auch für mich ein voller Erfolg war. Nach langer Zeit haben die Kinder endlich wieder an einem reich gedeckten Tisch essen und trinken können. Auch für ein kleines Unterhaltunugsprogramm war - dank Eurer Spenden - gesorgt. Beim Verzehr kleiner Naschereien aus Deutschland, welche ich freundlicherweise von Balsen zur Verfügung gestellt bekommen hatte, kam sogar richtig "Partystimmung" auf. Ich möchte mich nochmals bei allen Spendern bedanken und natürlich auch bei denjenigen, welche mir die Reise möglich gemacht haben. Auch das Kinderheim "Landsleute e.V." in Kiew bedankt sich sogar schriftlich bei allen Beteilitgen (Siehe Dokument). Bitte klickenEin paar Fotos habe ich heute auf die Webseite gestellt (Bitte auf die Bilder klicken). Ein kleiner Wermutstropfen ist allerdings auch dabei: Die mit mir mitgereisten Personen hatte vollmundig eine Spende für die Kinder versprochen, welche sie aber nicht eingehalten haben. Das war etwas enttäuschend. Ansonsten mache ich natürlich weiter und hoffe, mich bald mit neuen Spenden wieder auf den Weg machen zu können. Liebe Grüße an Euch treuen Spender und lasst uns weitermachen!

Euer Gerd

 

Am Samstag geht es wieder los.


Heute möchte ich euch mitteilen, dass ich mich endlich wieder auf den Weg nach Kiew machen kann und mich in diesem Zusammenhang ganz herzlich bei allen treuen Spendern bedanken möchte. Dieses mal werde ich mit dem Flugzeug reisen, da ich mir eine Fahrt mit dem Auto noch nicht zutrauen kann. Im Gepäck habe ich diverse Sachspenden und auch Geld, welches ich umgehend am 02.04.2011 den Kindern und der dortigen Hilfsorganisation übergeben werde. Die Menge der Sachspenden, welche ich mitnehmen kann, ist ntürlich durch die Vorgaben der Fluglinie begrenzt. Dennoch werden sich die Kinder riesig freuen. Danke nochmals an alle die uns unterstützen. Ich berichte an dieser Stelle nach meiner Rückkehr wieder.

Euer Gerd Klöpper

P.S. Noch eine gute Nachricht: Demnächst werde ich eine große Theatervorstellung für die Kinder organisieren können. Auch hierzu halte ich euch auf dem Laufenden.

 

Tschnernobyl 1986 - Fukushima 2011 - Biblis 20??

Ich bin erschüttert, tief betroffen über die furchtbaren Folgen des Erdbebens und des Tsunamis vom 11. März 2011 an Japans Ostküste. Meine Trauer und mein Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen der Opfer dieser Naturkatastrophe biblischen Ausmaßes.

Heute können wir davon ausgehen, dass diese Tragödie mit dem abziehenden Wasser und den Verwüstungen noch längst nicht ausgestanden ist. Im Gegenteil. Es folgt eine weitere Bedrohung, welche nicht von der Natur ausgelöst wurde, sondern einzig und allein auf das Konto von unfähigen Politikern und skrupellosen Wirtschaftsbossen geht. Eine bevorstehende Kernschmelze in gleich mehreren Reaktoren und in den Ausmaßen der Zerstörung unabsehbar. Der Atomare Supergau! Ihr fragt euch vielleicht, warum sind die Politiker und die Bosse schuld an dieser Katastrophe? Es war doch das Erdbeben. Habt ihr euch schonmal gefragt, wieso es möglich war, in nachweislich, hochgradig Erdbeben gefährdeten Gebieten KKWs aufzustellen? Ganz einfach: Korrupte Politiker erteilen gegen Schmiergelder Baugenehmigungen an eine gierige, milliardenschwere Atomlobby. Die damit verbundenen Risiken und Gefahren für den Rest der Menschen ist diesem nimmersatten Pack völlig egal. Diese Schmarotzer nehmen es sogar billigend in Kauf, dass die Verseuchung nicht nur auf die Region begrenzt bleibt, sondern dramatische Folgen für den gesamten Planeten haben werden. Und wir Deutschen, die wir gern in der Welt als grünes Vorbild angesehen werden wollen, wählen ebenso verantwortungslose Staatsdiener ins Amt und sorgen dafür, das deutschlands KKWs weiterhin ein unkalkulierbares Risiko bleiben. Und auch bei uns würde im Ernstfall, wie auch in Japan, das Risiko überwiegend von der Bevölkerung zu tragen sein. Ich möchte manchmal um mich schlagen!

.. was macht IHR, wenn euer Kind durch Verstrahlung so zur Welt kommt?Soeben sah ich Fersehaufnahmen von einer der Explosionen auf dem Gelände des Fukushima Kernkraftwerkes und mir schossen sofort die Bilder von den Opfern der Tschernobylkatastrophe von 1986 in den Kopf. Bilder aus 24 Jahren meiner Arbeit mit den betroffenen Kindern in der Region um Kiew und darüber hinaus. Verdammt, ich habe das Elend gesehen. Tausende sind qualvoll gestorben und die Überlebenden leiden bis heute an den schrecklichen Folgen der Verstrahlung. Es ist mir schier unbegreiflich, dass die Menschheit aus diesen Erfahrungen einfach nichts lernen will. Stattdessen glauben wir, obrigkeitshörig wie wir sind, an die nicht enden wollenden politischen Debatten, welche uns auch noch zensiert und im Sinne der Urheber durch eine monopolisierte Medienwelt 24 Stunden am Tag vorgesetzt werden. Es ist einfach nicht mehr zum aushalten, wie uns das System verarscht. Wenige Reiche profitieren in dieser miesen Charade und die Risiken trägt immer die große Mehrheit der weniger Wohlhabenden und die stark anwachsende Zahl der Mittellosen. Im Besonderen sind es die Familien und deren Kinder, welche die Hauptlast zu tragen haben. Und genau um diese Kinder in der Welt geht es. Sie sind unsere Zukunft! Wir Erwachsenen sind für die Welt, in der die Kinder aufwachsen, verantwortlich. Ich habe mich diesen kranken Kindern in der Ukraine, die nicht das geringste für ihren Zustand können, verschrieben und bin zuversichtlich, dass ihr mir in meiner ehrenamtlichen Arbeit dabei helfen werdet.

Bitte spendet! Sach- oder Geldspenden. Alles geht direkt und 1:1 an die Kinder. Ruft mich unter 0171-835 30 85 an oder schreibt mir eine Email.

Lieben Dank, Euer
Gerd Klöpper

 

Mir geht es nicht gut

Meine Lieben!

Ihr habt euch sicher schon gefragt, warum ich nichts Neues von mir vermelden lasse. Leider muß ich euch mitteilen, dass es mir derzeit nicht gut geht. Ich hatte zwei Zusammenbrüche mit anschliessendem Krankenhausaufenthalt. Dort empfahl man mir dringend kürzer zu treten. Daher konnte ich weder neue Nachrichten auf meiner Webseite platzieren, noch mich auf den Weg nach Kiew machen, wie es eigentlich für den September 2010 geplant war. Es tut mir so leid! Aber ich merke selbst, dass ich mich zunächst schonen sollte, um dann hoffentlich bald wieder - zwar mit etwas reduzierter Kraft - ans Werk zu gehen.

Meine lieben Kinder in Kiew - ich habe euch nicht vergessen und denke ständig an euch!

Ich bitte alle Beteiligten um Verständnis und etwas Geduld.

Bis bald,
Euer Gerd.

 

Abreise in den September 2010 verschoben!

Waldbrände: Feuer kann Tschernobyl-Radioaktivität wieder in Himmel schleudern

Liebe Freunde,

Joachim Follertaufgrund der extremen Hitzewelle in der Ukraine und den daraus entstandenen Waldbränden haben wir unsere Reise in den September 2010 verschoben. Herr Joachim Follert von der Firma CANON wird mich dennoch auf meiner über 3.200 Kilometer langen Reise begleiten. Im Gepäck haben wir Textilien, welche freundlicherweise von der Firma CANON gespendet wurden. Da noch reichlich Platz im Fahrzeug ist, möchte ich Euch alle aufrufen - sofern Ihr könnt - noch Sachspenden zur Verfügung zu stellen. Egal was Ihr entbehren könnt, wir nehmen es zur großen Freude der Kinder mit.

Bitte ruft mich unter 0171-8353085 an und teilt mir mit, wo ich Eure Spende entgegennehmen kann.

Vielen Dank an Euch alle und ich hoffe bald von Spendern zu hören,

Euer Gerd Klöpper.

 

24 Jahre gegen die Strahlung

Liebe Lesererinnen und Leser.

Es war das Umbruchsjahr 1989, als ich zu meiner ersten Reise in die Ukraine aufbrach. Damals jährte sich der Kernkraftwerksunfall von Tschernobyl erst zum dritten Mal und erstmalig konnten "wir aus dem Westen" erahnen, welche Folgen diese Katastrophe auf die Kinder und Opfer tatsächlich hatte. Schmerz, Verlust, Trauer und Ängste standen den Überlebenden ins Gesicht geschrieben. In diesen Tagen wurde mir schlagartig bewusst, dass ich den Leidtragenden vorort umgehend Hilfe zukommen lassen muss. Ebenso nahmen sich die Medien dieses Themas an und erreichten mit ihren Veröffentlichungen in der Bevölkerung eine ernsthafte Wahrnehmung der Sitation, gefolgt von einer steigenden Solidarität und Spendenbereitschaft.



Die ersten Jahre gaben mir Hoffnung auf eine nachhaltige Verbesserung der Gesundheits- und Lebenssituation der betroffenen Opfer in der Ukraine. Wir lieferten tonnenweise Medikamente, Kleidung, Lebensmittel und auch Spielzeug für die Kinder per Flugzeug und LKW ins Land - Organisierten Benefizveranstaltungen mit Popstars wie Thomas Anders, C.C.Catch, und luden bekannte, lokale Künstler zu öffentlichen Auftritten ein. Auch von behördlicher Seite erfuhren wir viel Zuspruch für unsere Aktionen, auch wenn sie sich selbst nur unbefriedigend um die katastrophalen Zustände in der Region kümmerten. Verstrahltes Material und hunderte Fahrzeuge aus den ersten Aufräumarbeiten nach dem Supergau stehen bis heute nur unweit der Wohnzentren, der seinerzeit zwangsum- gesiedelten Menschen und rotten vor sich hin - belasten die Grundwasserversorgung! Vieles haben wir dokumentarisch festhalten können.

Trotzdem vermochten wir mit grosser Unterstützung der unzähligen Spender, Organisatoren und freiwilligen Helfer eine neue Perspektive bei den Opfern zu schaffen. Insbesondere bei den Kindern hat sich die Tür einwenig für eine lebenswerte Zukunft geöffnet, in welcher sie eine Chance auf Gesundheit, Freiheit und Bildung erhalten. Aber dennoch ist der Weg, nach fast einem viertel Jahrhundert noch nicht zu Ende gegangen und ich möchte Sie immer noch aufrufen, die Folgen dieser bisher einzigartigen Katastrophe vom 26.April 1986 in Tschernobyl nicht zu vergessen und dann und wann eine Spende zu geben - Sie werden immer noch gebraucht. Ich für meinen Teil helfe jedenfalls weiter! So lange ich noch kann.

Euer
Gerd Klöpper

 

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An dieser Stelle möchte ich mich bei der Bergedorfer Zeitung für ihre große Unterstützung in all den Jahren bedanken.


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