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24 Jahre gegen die Strahlung

Liebe Lesererinnen und Leser.

Es war das Umbruchsjahr 1989, als ich zu meiner ersten Reise in die Ukraine aufbrach. Damals jährte sich der Kernkraftwerksunfall von Tschernobyl erst zum dritten Mal und erstmalig konnten "wir aus dem Westen" erahnen, welche Folgen diese Katastrophe auf die Kinder und Opfer tatsächlich hatte. Schmerz, Verlust, Trauer und Ängste standen den Überlebenden ins Gesicht geschrieben. In diesen Tagen wurde mir schlagartig bewusst, dass ich den Leidtragenden vorort umgehend Hilfe zukommen lassen muss. Ebenso nahmen sich die Medien dieses Themas an und erreichten mit ihren Veröffentlichungen in der Bevölkerung eine ernsthafte Wahrnehmung der Sitation, gefolgt von einer steigenden Solidarität und Spendenbereitschaft.



Die ersten Jahre gaben mir Hoffnung auf eine nachhaltige Verbesserung der Gesundheits- und Lebenssituation der betroffenen Opfer in der Ukraine. Wir lieferten tonnenweise Medikamente, Kleidung, Lebensmittel und auch Spielzeug für die Kinder per Flugzeug und LKW ins Land - Organisierten Benefizveranstaltungen mit Popstars wie Thomas Anders, C.C.Catch, und luden bekannte, lokale Künstler zu öffentlichen Auftritten ein. Auch von behördlicher Seite erfuhren wir viel Zuspruch für unsere Aktionen, auch wenn sie sich selbst nur unbefriedigend um die katastrophalen Zustände in der Region kümmerten. Verstrahltes Material und hunderte Fahrzeuge aus den ersten Aufräumarbeiten nach dem Supergau stehen bis heute nur unweit der Wohnzentren, der seinerzeit zwangsum- gesiedelten Menschen und rotten vor sich hin - belasten die Grundwasserversorgung! Vieles haben wir dokumentarisch festhalten können.

Trotzdem vermochten wir mit grosser Unterstützung der unzähligen Spender, Organisatoren und freiwilligen Helfer eine neue Perspektive bei den Opfern zu schaffen. Insbesondere bei den Kindern hat sich die Tür einwenig für eine lebenswerte Zukunft geöffnet, in welcher sie eine Chance auf Gesundheit, Freiheit und Bildung erhalten. Aber dennoch ist der Weg, nach fast einem viertel Jahrhundert noch nicht zu Ende gegangen und ich möchte Sie immer noch aufrufen, die Folgen dieser bisher einzigartigen Katastrophe vom 26.April 1986 in Tschernobyl nicht zu vergessen und dann und wann eine Spende zu geben - Sie werden immer noch gebraucht. Ich für meinen Teil helfe jedenfalls weiter! So lange ich noch kann.

Euer
Gerd Klöpper

 

Interview mit Thomas Anders 1991 (20Min.)

 

WIR WOLLEN KEINE ATOMKRAFT !

IHR POLITIKER - SEHT ES ENDLICH EIN,
WIR WOLLEN KEINE ATOMKRAFTWERKE !

Ich habe die schrecklichen Folgen in Tschernobyl gesehen.

Auf diesen Seiten ist alles das dokumentiert, was ein

Supergau anrichten kann. Euer Gerd Klöpper.

 

Filmdokument meiner Arbeit (38:58 min)

 

Gerd spricht mit der MIR vor 20 J. (10:33 Min.)

 

Aufruf

Liebe Freunde.

Ich möchte mich an dieser Stelle für die so zahlreichen Zuschriften und die so selbstlose Spendenbereitschaft bedanken. Leider bin ich durch meine Aktivitäten derzeit nicht in der Lage die Flut der Emails zu beantworten.

Es wäre mir eine große Hilfe, wenn Ihr euch zwecks einer Spende per Telefon mit mir in Verbindung setzen könntet. Sendet mir auch gern eure Telefonnummer per SMS. Ich rufe definitiv zurück.

Telefon: 0171-835 30 85

Danke für euer Verständnis.
Gerd Klöpper

 


 

Tschernobyl - Sekunden vor dem Unglück (47 Min.)

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Die Katastrophe von Tschernobyl (auch: Super-GAU von Tschernobyl) ereignete sich am 26. April 1986 im Kernkraftwerk Tschernobyl nahe der Stadt Prypjat, Ukraine (damals Ukrainische Sowjetrepublik), als Folge einer Kernschmelze und Explosion im Kernreaktor Tschernobyl Block 4. Sie gilt als die schwerste nukleare Havarie und als eine der schlimmsten Umweltkatastrophen aller Zeiten.

 

MAX Prof im Kurz-Film (6:08 Min.)


 

Canon wird neuer Sach-Sponsor

 

RTL Extra Kompakt - Fernsehbeitrag Berik

beritBitte auf das Bild klicken um den Filmbeitrag von RTL anzusehen. (Externer Link zu RTL Now)
 

Urkunden für die Jury MAX PROF

Hallo liebe Freunde.

VergößerungDer Talentwettbewerb MAX PROF ist vorbei. Auch die von mir und  und meinen Mitstreitern betreuten Kinder haben eine tolle Leistung hingelegt und es hat Ihnen eine riesen Freude gemacht. Natürlich waren alle vor der Veranstaltung furchtbar aufgeregt, wie im "MAX PROF-Vorbereitungen im Film" zu sehen ist, aber dennoch war es ein ganz besonderes Ereignis in der sonst so tristen Welt der Kinder in Kiew und Tschernobyl. Auch mir wurde noch, wie es dort üblich ist, eine Urkunde für die Teilnahme in der MAX PROF Jury verliehen. Ich danke nochmals allen, die diese Reise möglich gemacht haben und allen Helfern und Sponsoren möchte ich versichern, dass die Kinder sich über die Geschenke und Spenden riesig gefreut haben.

Euer Gerd Klöpper

 

Reisebericht Ukraine 06.-11.12.09 v. Wolfgang Lindner

Wolgang Lindner und Gerd

Mein Name ist Wolfgang Mike John Lindner. Als langjähriger Familienfreund und Sohn eines engagierten Großspenders seines Vereines „Hilfe für die Kinder und Opfer von Tschernobyl“ war es für mich eine große Ehre und Freude an dem aktuellen Besuch von Gerhard Klöpper teilzunehmen. Schon am Flughafen wurden wir sehr herzlich von Lena empfangen. Sie arbeitet bei der Agentur „Max Prof“, die einen Talentwettbewerb ausgerichtet hat, bei dem Gerhard als ehrenamtliches Jurymitglied eingeladen war. Glücklicherweise sprach sie ausreichend Deutsch und wir wurden grob über den Ablauf der Reise informiert. Der nächste Halt war das Kinderheim, welches der Verein von Gerhard im Laufe der Jahre aufgebaut hat.

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An dieser Stelle möchte ich mich bei der Bergedorfer Zeitung für ihre große Unterstützung in all den Jahren bedanken.


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